Fortbildung zum lizensierten MET- Traumatherapeut/in

Trauma

Foto:©R.Franke

Seminartermine und Anmeldung

 


In den letzten 8 Jahren haben Rainer-M. und Regina Franke die MET Traumatherapie  entwickelt, die es dem MET-Therapeuten® bzw. anderen Therapeuten ermöglicht, die Folgen von Traumata in sehr kurzer Zeit dauerhaft aufzulösen.

Diese Fortbildung richtet sich an schon ausgebildete MET-Therapeuten® sowie Heilpraktiker für Psychotherapie, Diplom-Psychologen sowie psychotherapeutisch arbeitende Ärzte. An zwei Wochenenden wird die praktische Anwendung dieser Therapie an Teilnehmern und/oder Modellpatienten demonstriert. Zudem erlernen die Teilnehmer den theoretischen Hintergrund dieser Therapie und haben Gelegenheit, unter Supervision damit zu arbeiten.



Ausbildung zum MET Traumatherapeut/in an zwei Wochenenden

 

  • Demonstration der MET Traumatherapie durch Rainer an Teilnehmern oder Modellpatienten
  • Einführung in den theoretischen Hintergrund der Traumatherapie
  • Demonstration der MET Traumatherapie durch Rainer an Teilnehmern oder Modellpatienten
  • Teilnehmer arbeiten untereinander oder mit Modellpatienten
  • Theoretischer Hintergrund 
  • Teilnehmer arbeiten untereinander oder mit Modellpatienten unter Supervision von Rainer


Es ist möglich, dass die Teilnehmer nach vorheriger Absprache eigene Patienten mitbringen können.


Um den Abschluss zu erhalten, sind vier Seminartage zu absolvieren. Überreichung der Urkunden zum MET Traumatherapeut. 

 

Eine kostenlose Listung als MET Traumatherapeut/in auf der Seite www.met-space.com wird von der jährlichen Teilnahme an einer Fortbildung der Akademie abhängig gemacht. Bereits durchgeführte jährliche Fortbildungen der MET-Therapeuten werden anerkannt.


Im Sinne dieser Qualitätssicherung bieten wir im Rahmen der Akademie diverse Fortbildungsseminare an: MET-Fallsupervision/Therapeutenfortbildung, MET-Aufbauseminar, MET-Selbsterfahrungswoche, MET-Frauenseminar, MET-Geldseminar, MET-Traumafortbildung, MET-Einzelcoachings bei Rainer-M. Franke oder Regina Franke.

 

Kosten: € 600,- + MwSt. pro Wochenende = € 1.428,- inkl. MwSt. für die komplette Fortbildung


Eine Anzahlung der Seminargebühr von 100,-€ muss bis vier Wochen vor Seminarbeginn auf das Konto der Franke Akademie eingegangen sein. Die Anmeldung gilt ab diesem Zeitpunkt als verbindlich. Die Zahlung der restlichen Gebühr erfolgt entweder auch per Überweisung bis vier Wochen vor Seminarbeginn auf unser Konto oder in bar vor Ort bei Seminarbeginn.


Seminarzeiten:    täglich von 9.30- 18.00 h (inkl. Pausen)


Leitung:
 
            Rainer-Michael Franke,
Dipl.-Psychologe, EuroPsy Psychologist


Termine/Ort:     2017

                        

     

 

Seminartermine und Anmeldung



folgender Artikel über unsere Traumatechnik wurde im Oktober 2009 in der Comed veröffentlicht:


Die Meridian-Energie-Trauma-Therapie

 

Ein Unfall, ein Überfall, ein Übergriff: In keinem Alter und in keiner Lebenssituation sind wir davor gefeit, ein Trauma zu erleben. Von den Anschlägen am 11. September 2001 auf das World-Trade-Center in New York City waren selbst Menschen traumatisiert, die nicht vor Ort, ja nicht einmal in den USA waren. Denn es sind vor allem die starken Gefühle der Hilflosigkeit und Ohnmacht, des Entsetzens oder der Todesangst, die ein Trauma auszeichnen. Die Betroffenen können der Situation weder durch Flucht ausweichen noch durch Kampf entgegentreten.

Erfahrungen zeigen, dass Menschen, die nach einem erlebten Trauma keine Unterstützung finden, unter Umständen zeitlebens an chronischen Belastungsstörungen, Depressionen, Neurosen oder Zwängen leiden. Doch bei der Traumabehandlung stoßen herkömmliche psychotherapeutische Verfahren oft an ihre Grenzen. „Teilweise kann man jahrelang an solchen Themen arbeiten, ohne den Patienten wirklich spürbar Hilfe geben zu können,“ weiß Diplom-Psychologe Rainer-Michael Franke (56). Häufig bleibt als letzter Ausweg nur die Ruhigstellung mit Medikamenten.

Mit seiner Frau Regina, Heilpraktikerin, entwickelte er in den letzten drei Jahren die hocheffiziziente Traumatechnik MET2®, mit der es möglich ist, traumatisierte Klienten innerhalb von 1 bis 3 Stunden komplett von den negativen Folgen der Traumatisierung dauerhaft zu befreien. Schon seit acht Jahren arbeiten Rainer und Regina Franke in ihrer Praxis erfolgreich mit der von ihnen entwickelten Klopftherapie Meridian-Energie-Techniken nach Franke® . Diese hat ihre Wurzeln in der Gestalttherapie und der energetischen Psychologie. MET nach Franke
® geht davon aus, dass sämtliche negative Gefühle wie Angst, Trauer, Schuldgefühle, Wut, Ärger, Scham etc. durch eine Unterbrechung im Energiesystem des Körpers (Meridiansystem) hervorgerufen werden. Durch sanftes Beklopfen bestimmter Meridianpunkte werden diese energetischen Blockaden und damit die negativen Gefühle aufgelöst. Dieses Wissen war schon im asiatischen Raum vor 5000 bis 6000 Jahren bekannt und stellt die Grundlage vieler Heilverfahren (Akupunktur, Akupressur, Qi Gong etc.) dar.(...)
 
„Die Behandlung der Patienten durch die Klopftherapie zeigte beeindruckende Erfolge. Emotionale Belastungen ließen sich schnell und dauerhaft auflösen“, so Franke. „Jedoch erkannten wir im Laufe der Zeit, dass die starke emotionale Belastung traumatisierter Patienten eine besondere Vorgehensweise erforderte. Wir konnten dabei erkennen, dass das Beklopfen zweier Punkte unterhalb der Schlüsselbeingelenke (Nierenmeridian 27) oftmals genügte, um die heftig aufkommenden Gefühle zu lösen. Jedoch war uns daran gelegen, die emotionale Belastung des Patienten so gering wie möglich zu halten.“ Problem war, dass traumatisierte Patienten oft noch nicht einmal an ihr traumatisches Ereignis denken konnten oder wollten, ohne in Panik zu geraten oder zu hyperventilieren. Ein anderes Problem stellt die Tendenz der Betroffenen dar, in ihr traumatisches Erlebnis quasi 'hineinzuspringen', um dann von starken Emotionen überwältigt zu werden.Um dies zu verhindern, bedienten sich Frankes bestimmter Techniken aus dem NLP, der neurolinguistischen Programmierung, und bauten diese in ihre Klopftherapie ein. Das Ergebnis ist die Meridian-Energie-Trauma-Technik (MET2). „Mit dieser Technik gelingt es uns, die Patienten langsam an ihr Trauma heranzuführen und dabei die emotionalen Belastungen Schicht für Schicht aufzulösen“ erklärt Rainer-Michael Franke.

Wie sieht die Arbeit mit dieser Traumatechnik nun im einzelnen aus? Zunächst einmal setzen sich der Therapeut und der Patient schräg versetzt nebeneinander. Die Grundtechnik besteht jetzt darin, dass der Patient während der gesamten Traumabehandlung permanent seine beiden Nierenpunkte (N27) beklopft, um auftretende negative Emotionen  unterschiedlicher Stärke aufzulösen.

Der Patient wird jetzt gebeten, seine emotionale Betroffenheit auf einer Skala von null bis zehn einzuschätzen, wenn er sich sein traumatisches Ereignis vorstellen würde. Der Skalenwert null bedeutet keine Belastung, der Skalenwert zehn bedeutet maximale Belastung. Er wird aber gleichzeitig dazu angehalten, sich dieses Ereignis noch nicht vorzustellen. „Schon alleine die Vorstellung, dass sie an ihr Trauma denken würden, ist für viele so unangenehm, dass sie diese Belastung einem Skalenwert von Zehn zuordnen würden“, erzählt Rainer-Michael Franke aus seiner Erfahrung. Diese Belastung wird zunächst vom Patienten selbst auf seinen Nierenpunkten beklopft. Zur Unterstützung kann der Therapeut noch die Meridianpunkte im Gesicht des Patienten beklopfen, während dieser mit dem Satz „Meine Belastung, wenn ich an XY denken würde...“ auf Null bringt. Wenn der Skalenwert auf null geklopft ist und der Patient keinerlei emotionale Belastung mehr empfindet, wenn er an das Ereignis denken würde, erfolgt der nächste Schritt.

„Jetzt soll der Patient ein Bild seines traumatischen Ereignisses auf eine etwa 1000 Meter entfernte imaginäre Leinwand in Briefmakrengröße und in schwarz/weiß projizieren. Meist löst sogar dieses weit entfernte Bild eine Belastung aus.“ Egal, ob es sich dabei um Trauer, Ängste, Ohnmachtsgefühle oder Wut handelt, wird dieses aufkommende Gefühl sofort beklopft. Dies geschieht auch hier durch das Beklopfen der Nierenpunkte, bis das Gefühl verschwindet. Dann kann er das belastende Bild näher heranholen. Sobald sich eine weitere emotionale Reaktionen einstellt, wird wieder geklopft, wie oben beschrieben.

„Wichtig ist, darauf zu achten, dass der Patient immer durch die Nase ein- und ausatmet. Er muss auch während der Behandlung die Augen offen lassen, damit er im Kontakt mit dem Therapeuten bleibt!“ Rainer-Michael Franke, der die Traumtechnik entwickelt hat, spricht aus Erfahrung. „Der Patient muss unbedingt im Hier und Jetzt bleiben, sonst wird er durch sein traumatisches Erlebnis und die damit verbundenen heftigen Gefühle nicht überwältigt!“ Als weitere Technik zur Auflösung energetischer Blockaden wird die so genannte Handrückenserie durchgeführt.

Dabei wird ein bestimmter Akupunkturpunkt auf dem Handrücken (Dreifacher Erwärmer) laufend beklopft, während die Augen des Patienten eine vorgegebene Abfolge von Blickrichtungen durchführt und nach Anleitung abwechselnd eine summt und zählt (Wechsel rechte und linke Gehirnhälfte). Dadurch kommt es nochmals zu einer deutlichen Reduzierung des belastenden Gefühls.

Schritt für Schritt wird auf diese Weise der Patient in die Lage gebracht, sich sein belastendes Bild aus der Nähe anzusehen, wenn auch noch in schwarz/weiß. Sobald das problemlos möglich ist, wird das Bild wieder auf Briefmarkengröße geschrumpft und auf eine 1000 Meter entfernte Leinwand projiziert -

jetzt aber in Farbe. Nun wird wieder in einzelnen, teilweise auch kleinen Schritten, die Leinwand immer weiter hergeholt. Bei jeder auftretenden Belastung wird erneut geklopft, bis es dem Patienten zum Schluss möglich ist, das Bild ganz in Ruhe aus der Nähe zu betrachten.

An dieser Stelle lässt Rainer-Michael Franke seine Patienten dieses Bild berühren. Meist bestehen hier noch erste Hemmungen, die sofort beklopft werden. Doch wenn es den Patienten möglich ist, ihre Hand an das imaginäre Bild zu halten, schließt er meistens sichtlich Frieden mit sich und der damaligen Situation.  Das ist immer ein Hinweis, dass die emotionalen Folgen eines Traumas zu einem großen Teil aufgelöst sind.

Der zweite teil der Traumabehandlung besteht darin, dass der Patient jetzt detailliert sein traumatisches Erlebnis erzählen soll. Der Patient wird angewiesen, sein Erlebnis Satz für Satz zu berichten. Nach jedem Satz fragt der Therapeut nach eventuell belastenen Gefühlen, die dann sofort mittels Beklopfen der Nierenpunkte auf Null geklopft werden. Meistens kommt es hier noch einmal zu starken Emotionen, wie Trauer, Ärger, Schuldgefühle, Scham, Fassungslosigkeit etc..

Am Ende einer Traumabehandlung ist der Patient in der Lage, den Hergang des Ereignisses ruhig und gelassen zu erzählen. Das Besondere an MET²® ist, dass die Patienten die Geschehniss im Zusammenhang mit dem Trauma immer besser erinnern, ohne allerdings in irgendeiner Weise negative Emotionen zu verspüren. Durch eine abschließende Vergebungsarbeit werden noch etwaige Restemotionen aufgelöst, so dass sich der Patient schlussendlich im Zustand von Ruhe und Frieden befindet. „wir können das traumatische Ereignis nicht ungeschehen machen, aber wir können die emotionale Belastung des Patienten in kurzer Zeit vollkommen auflösen“, ergänzt Rainer-Michael Franke, der mit MET²® schon beeindruckende therapeutische Erfolge vorweisen kann...."  

 

Brigitte van Hattem, Mai 2009   

 


 


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